Dr. Klinken – hilft! doktorklinken@hotmail.com

Januar 20, 2007

Musicstar – oder das Natisyndrom

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 12:39

hblpyu5g_pxgen_r_304xa.jpg Musicstar!

Nun haben wir das Geschenk. SF DRS beschert uns am Sonntagabend die Sendung Musicstar. Naja, ich muss mich wohl korrigieren. Es bleibt nicht nur beim Sonntagabend. Am Montag, flimmert uns noch „Musicstar – Die Woche“ entgegen. Im Stile von „Big Brother“ haben die Kandidaten sich vor der Kamera zu prostituieren und sich zum Affen zu machen. „Affe“; den Gedanken merk ich mir…

Beim ersten Konsum der Live-Sendung stellt sich die Frage, ob denn nun die Teilnehmer oder das Publikum im Studio mehr Schrauben locker haben. Wie kann den die Presse Max Loong oder Andrea Janssen kritisieren? Man hört die beiden ja gar nicht. Es herrscht ein solches Chaos und Benehmen im Studio, daß fortpflanzungswillige Pavianmännchen beim Anblick einer knackigen Artgenossendame im Vergleich wie das Nobelpreisdinner erscheinen. Bei einem Tokio Hotel Konzert herrscht im Vergleich eine Stimmung wie in einer Universitätsbibliothek. Hat dies mit dem Erfolg der Fußballnationalmannschaft an der WM zu tun, daß es völlig in Ordnung ist, wann immer sich die Möglichkeit bietet, zu schreien und die Arme in die Luft zu werfen? Ob nun die Nati ein Tor schießt oder der Postbote soeben einen Brief eingeworfen hat. Wir strecken die Hände von uns und stimmen ein „Ohhhhhhh…“ an um dann die Hände ins die Höhe zu werfen, wenn der Postbote verdutzt fragt, was denn eigentlich los sei und ob wir Hilfe bräuchten. Verdanken wir dieses tierische Verhalten Köbi Kuhn?

Wie schon erwähnt stürzten sich die Medien in der vergangenen Woche heißhungrig auf alles was Angriffsfläche bot. Max Loong, Roman Kilchsberger,…bei letztgenanntem drängt sich schon die Frage auf, was er in einer Musikjury genau so macht. Stellt man sich jedoch diese Frage, kann man sich auch nach dem Sinn der ganzen Sendung fragen oder ob man denn wirklich nichts anderes zu tun hat als fern zu sehen. Zudem trägt Kilchsberger, mit seinen Sprüchen, die nichts mit dem Thema zu tun haben, dazu bei, daß man ab und zu aus dem lethargischen Zustand erwacht, in den man verfallen ist, seit der erste Kandidat gesungen hat. …kurz und bündig: JETZT haben sie wirklich Angriffsfläche. Der Grossteil der Kandidaten singt sooo schlecht, daß man lieber den oben genannten Pavianmännchen beim Paarungsgebrüll zuhören möchte. Mein lieber Herr Gesangsverein! Ausser Sandra Wild so scheint es, hat noch keiner der Kandidaten mehr Erfahrung im Singen, als es ein durchschnittlicher Dusch-Sänger. Nicht daß ich besser singen könnte, nein nein. Aber ich kann besser nicht an solchen Sendungen teilnehmen. Und darin bin ich gut! Vielleicht doch noch kurz zur Jury. Jetzt sag mal! Das ist doch kein Schulsporttag, wo es nur Sieger gibt. „Oh Röbi, nöd bruälä, du bisch doch zweitä Sieger!“ Verliererspruch. so freundlich wie die Kandidaten bei der Jury wurde ich nicht mal beim Kundeservice der Swisscom behandelt. Bei Dieter Bohlen hätte eine grosse Minderheit der Kandidaten die zweite Runde erreicht. Ja, ich hab dort auch mal reingezappt. Ich gebe es ja zu. Ich hab nichts besseres zu tun als fern zu sehen.

P.S. Wie Loong Max’ wohl ist?

Mit freundlichen Grüssen

Ihr Dr. Klinken

Dezember 15, 2006

Koffein und Kiffen

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 2:47

images-1.jpg oder images-2.jpg

Wer sich zur Mittagszeit in der Nähe von Jugendlichen aufhält, kann zwei Szenerien beobachten.

An den Kassen der Migros oder Coop reihen sich die Dosen aneinander, die ein Gemisch von Sirup, Koffein und der fast geheimen Zutat Taurin enthalten. Begleitet werden die Dosen, während sie auf dem Band in Richtung Kasse ziehen, von einem langsamen, schon fast andächtigen Marsch von Schülern. Es kann in seltenen Fällen vorkommen, dass ein Brötchen oder ein Salätchen die Dose säumt. Stolz das Ding erstanden zuhaben, wird der Taurin geladene Saft geöffnet und auch sofort konsumiert.

Zum anderen bilden Jugendliche bei Sonnenhöchststand kleine Gruppen, die sich in vermeindlich heimlichen Plätzen zusammenrotten um dem Ritual des Cannabisrauchens zu frönen. Von süsslichem Geruch untermalt, gepaart mit der Sprache von MTV und traditionell jugendlicher Kleidung, zelebrieren die Jugendlichen die Distanzierung zu den Erwachsenen.

Es ist doch nun interessant zu analysieren, ob, in welcher Kombination und wie sich der Kosum der verschiedenen Stoffe auswirkt. Zum einen haben wir da das Koffein (das Taurin blenden wir mal aus. Ehrlich gesagt will doch niemand Stierhodenhormone im Sirup) und zum anderen das THC. Eine Paarung wie sie gegesätzlicher nicht sein könnte. Das pulserhöhende Koffein, welches die Gedanken und den Körper beschleunigt und das THC, welches Muskeln und Hirnmasse einschlafen lässt.

Nehmen wir eine Beispielsklasse. Katastrophal! Es ist die erste Stunde nach der Mittagspause. Die Energydrink Konsumenten sitzen schon seit 10 Minuten unruhig auf den Stühlen. Von den Kiffern sind gerade noch die Hälfte gekommen und diese schleifen sich etwas verspätet zu ihren Plätzen. Setzen wir nun die Energytrinker auf die rechte Seite des Klassenzimmers und die Kiffer auf die linke Seite. Die rechte Seite reckt die Hände, noch bevor der Lehrer eine Frage zu Ende formuliert hat, in die Höhe und antwortet im Eilzugstempo. Genau so ist auch die Länge der Antworten. Getrieben von Koffein wirbeln die Gedanken hin und her. Völlig machtlos muss der Lehrer dies über sich ergehen lassen. Unruhig sitzen sie da und die Blicke ruhen kaum eine Sekunde am selben Ort.

Auch die linke Seite reckt die Hände dann und wann mal in die Höhe, jedoch nicht unbedingt dann, wenn der Lehrer eine Frage gestellt hat, sondern eher dann, wenn die THC-Geplagten glauben, dass der Lehrer eine Frage gestellt hat. Oder aber um den wirklichen Sinn von Tafelkreide den Unwissenden kund zu tun. Auch bei diesen Schülern wirbeln die Gedanken; nur eben etwas anders. Entsprechend den Substanzen, die sich im Hirn breit machen, fällt auch die Antwort bzw. der Kommentar aus. So langsam, dass die Koffeinkonsumenten fast durchdrehen, was jedoch nicht minder Zeit in Anspruch nimmt. Ein schreckliches Bild. Wer möchte da noch Lehrer sein?

Was aber, wenn sich Amphibien im Mittagsdschungel bewegen? Zuerst wird THC, im Anschluss Koffein konsumiert…Erkennen diese Schüler den wahren Sinn der Tafelkeide extrem schnell oder schnellt bei jeder Frage des Lehrers die Hand in die Höhe um dann antworten zu müssen, dass man die Antwort vergessen habe?

Die SVP droht mit Opposition! – Wie, was macht die SVP?

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 9:30

Zylinder

Was Ueli Maurer wohl aus dem Zylinder zaubert?

Gerstern trugen uns die Herolde in diesem unserem Lande Neuigkeiten zu, die so niemand erwartet hätte. Unser lieber Mitbürger Ueli Maurer äußerte sich wieder einmal unerwünscht. Doch dieser Mann verpaßt keine Chance uns zu überraschen. Eine Nachricht die wir so nie erwartet hätten. Niemand! Ueli Maurer hat die erstaunliche und verblüffende Gabe die Zukunft vorherzusagen. Nostradamus ist im Vergleich mit ihm höchstens noch ein schlechter Meteorologe. Ich wünschte, ich hätte den guten Mann als Götti. Er würde mich immer von Neuem überraschen und ich wüßte nie, was ich zu Weihnachten oder zum Geburtstag bekäme. Oder doch nicht? Den obligaten Götti-Telefonanruf müßte ich wohl von einer Anrufmaschine entgegennehmen:

„Hoi. Ich bin din Götti, dä Ueli Muurer. Ich wünschä dir ales Gueti zum Geburtstag.Wännt du wötsch wüssä was ich dir schänkä, truck Taschtä 2. Wennt du das nöd wüssä Truck Taschtä 3.
Also, nomel ales Gueti zum Geburtstag! Wennt du das Ganzä gad nomel wötsch ghörä truck Taschtä 9.“

Naaja, lieber doch nicht! Aber zurück zum Thema. Die Prophezeiungen in die uns Ueli Maurer einweiht übertreffen jedes Maß. Gestern konnten wir erfahren, was die SVP zu tun gedenkt, wenn ihr Bundesrat Christoph Blocher am 12. Dezember 2007 nicht wiedergewählt wird. Die Folgen sind nicht auszudenken. Die SVP (na, wollt ihr es erraten? Ich nehm’s vorweg aber sprecht es langsam aus) geht in die OPPOSITION! Die Schweiz wird im Chaos versinken! Wie wird die Schweiz nur funktionieren, wenn die SVP in die Opposition geht? Verängstigte Frauen und Männer, die hysterisch kreischend vor das Bundeshaus urinieren? Jugendliche, die andere verprügeln OHNE das Ganze auf dem Handy zu filmen? Nicht auszudenken, welche Folgen das für die Schweiz hätte. Wir müssen alles Menschenmögliche tun, dies zu verhindern.

Es drängt sich dem mäßig politinteressierten Menschen eine zwingende Frage auf: Was hat die SVP denn bis anhin gemacht?! Will uns die SVP einfach nur verwirren und kündigt an, das zu tun, was sie bis jetzt immer getan hat? Wenn die SVP bis jetzt nicht Oppositionspolitik gemacht hat, wie sieht es denn aus, wenn sie das wirklich macht? Ich hab mal im allwissenden Wikipedia unter Opposition nachgeschlagen. (Sagt man „nachschlagen“, wenn man im Internet sein Wissen erweitert? Richtig müsste es wohl heissen, dass ich unter Wikipedia das Wort Oppositon gegoogelt habe. Egal.)

Es finden sich verschiedene Definitionen von „Opposition“:

1. „eine sich in einem entsprechenden Verhalten äußernde gegensätzliche Auffassung“

2. „in der Politik eine Partei oder Gruppe, die der herrschenden Politik Widerstand
und Ablehnung entgegenbringt“

Hm, kleines Experiment. Versuchen sie mal einer Person, die sich in der schweizerischen Parteienlandschaft nicht heimisch fühlt, die SVP zu erklären ohne die oben genannten Definitonen zu verwenden. Na? Geht nicht! Es könnte sich um einen Auszug aus den Statuten der SVP handeln, oder?

Mal ehrlich, es wird doch gar nix passieren. Es wird mich immer noch mehr stören, das gemietete Schlittschuhe immer unerträgliche Schmerzen verursachen, als dass die SVP in die Opposition geht. Die Welt wird genau so sein wie zuvor. Jugendliche werden weiter prügeln, Simon Amman wird am Super10Kampf teilnehmen und noch immer wird kein Europäer zugeben, daß wir irgendwie insgeheim doch ein bißchen froh sind, daß die U.S.A. das mächtigste Land ist und nicht ein noch fremderes.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Dezember 6, 2006

DIE JUGENDLICHEN – Sie lauern überall

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 6:55

Es ist erstaunlich, wie schnell sich der Begriff „Jugend“ gewandelt hat. Von einem gottähnlichen Zustand, den Menschen mit gefurchten Gesichtern und voluminösen Bäuchen erlangen wollten, zu einem Schimpfwort übelster Art. Die Verbrechensbekämpfung ist um eine Gruppe Verdächtiger reicher. Die Jugendlichen! Niemand möchte den folgenden Dialog in einer Schönheitsklinik führen müssen:

- „Ich möchte jugendlicher aussehen!“ sagt die Patientin.

- „Was möchten sie?“ fragt der Arzt.

- „jugendlicher aussehen.“ antwortet die Patientin.

- „Ich wurde von Jugendlichen verprügelt.“ stellt der Arzt fest.

- „Und?!“ fragt die Patientin.

- „Wollen sie aussehen wie ein Verbrecher?“ fragt der Arzt.

Die Hersteller von Cluedo denken laut darüber nach, den „Professor“ gegen den „Jugendlichen“ als Verdächtigen auszutauschen. So auch die mögliche Tatwaffe. Das Eisenrohr wird gegen „das Handy“ ausgetauscht. So ist zwar der Tod nicht durch das „Handy“ verursacht worden sondern durch Fusstritte, doch das ganze wurde als Happy-Slapping aufgezeichnet. Das Alibi des Jugendlichen: Abhängen. Nicht gerade stichfest. Das Motiv: Langeweile. Na, vielleicht sollte sich Cluedo dieses Projekt nochmals überlegen. Es könnte schliesslich immer der Jugendliche gewesen sein.

Früher fiel der Verdacht in Kriminalfällen zu einem Zeitpunkt immer auf den Gärtner. Heute ist es wohl der Nachbarsjunge mit seinen Homies.

Was sollen wir nur tun? Die Hilfeschreie der Bevölkerung häufen sich. Jugendliche wo man nur hinschaut. Was sie wohl wieder planen? Die heutige Jugend ist nicht mehr das, was sie früher mal war. Oder doch? Werfen wir mal einen Blick in die Historia. In den 80ern glaubte das Establishment, dass die Jugendlichen nicht mehr zu retten sei mit ihren aufgestellten, farbigen Haaren und Lederjacken. Zürich brannte. Der Staat als Feind! In den 60er Jahren: kiffende Gruppen von Jugendlichen in selbstgenähten Kleidern und mit aussenpolitschen Meinungen rottenten sich in Komunen zusammen und planten Demonstrationen. Wo waren nur die Eltern? 30- und 40er Jahre: in Deutschland versammeln sich Jugendlichen in Gruppen unter dem Namen „Hitlerjugend“. Nicht gerade das, was man sich unter einem vorblidlichen Schwiegersohn vorstellt, oder?

Die Gründe für die „heutige Jugend“ sind schnell gefunden. Spielkonsolen, Fernsehen, Internet und natürlich die Musik. Vergesst nie die Musik. Alles vom Teufel! Was hilft wohl schnell und kostet nix? Verbieten! Verbieten als Aspirin gegen die Migräne. Nehmt den Jugendlichen alles weg, was irgendwie unmoralisch ist. Das Handy, das Fernsehen, das Internet, die Werbung, die kurzen Röcke, die tiefen Ausschnitte, die sogenannte HipHop-Musik, etc. Wir müssten die Jugendlichen schon anketten, ihnen die Ohren verstopfen und die Augen verbinden um alle vermeindlich negativen Einflüsse zu stoppen. Wie hat man noch gelacht über die Amis mit ihren moralischen Regeln. Aufgepasst! Wir steuern auf eine Moralgesellschaft hin, die viel verbietet aber doch nichts bringt!

November 21, 2006

Word, man word 2 (Männer hören sehr wohl zu; nur nicht den Frauen)

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 11:56

Gehörschutz

Ich habe Ihnen vor einiger Zeit, die fehlerhafte Statistik zu den verbalen Ergüssen von Mann und Frau dargelegt. Ich kritisierte die Anzahl der gesprochenen Worte der Männer. Laut Untersuchungen und Statistiken sprechen Männer ungefähr 7000 Wörter pro Tag, Frauen ca. 20 000.

Nun zeigt eine neue Untersuchung aus den USA, das sich Kleinkinder bei der Sprachentwicklung am Vater orientieren, trotz dessen anorektisch mageren Bedürfnis sich kund zu tun. Dies bedeutet nicht, dass die Frauen dem Kind nicht genug Liebe, Nähe und Zuneigung geben.

Grund ist der Redeschwall, der über das Neugeborene hereinbricht. Das Kind, nicht in der Lage sich physisch zu wehren oder wegzulaufen, muss alles über sich ergehen lassen. Die einzige Flucht die dem Opfer bleibt, ist die Konzentration auf andere Laut- oder Bildquellen im Raum zu shiften, sodass das mütterliche Bedürfnis, den Tag mit allen Vorkommnissen und den dazugehörigen Gefühlszuständen sich von der Seele zu reden, nur noch als Rauschen im Hintergrund empfunden wird.

Und es stimmt also doch, dass in jedem Mann noch ein kleiner Junge steckt, oder vielleicht doch eher ein Säugling. Denn genauso wie das Kleinkind, funktioniert auch der Mann. Weglaufen, um der riesigen Menge an Informationen zu entgehen, könnte das Ende der Beziehung zur Folge haben. Übrigens auch die Anwendung der physischen Überlegenheit. Es ist folgedessen derselbe Schutzmechanismus wie derjenige des Kleinkindes.

Fragen sie bei ihrem Liebsten nach, liebe Damen! Antwortet er jedoch: „Ja Schatz!“ oder „Ich stimme dir voll und ganz zu.“ oder nimmt er Sie ohne Worte in die Arme und macht Brumgeräusche können Sie davon ausgehen, dass er just in diesem Moment die Kleinkindertechnik anwendet.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

November 17, 2006

Ueli Maurer, Christoph Mörgeli & Co. – Maulkorbfrei!

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 12:26

Maulkorb

Nun ist es also Tatsache. Die SVP will doch nun tatsächlich die Antirassismus-Strafnorm attackieren. So lauten die Kritikpunkte unter anderem, dass das Recht auf Meinungsfreiheit eingeschränkt werde, ermuntere zu missbräuchlichen Klagen, provoziere aussenpolitische Spannungen. Natürlich ist nach SVP diese Ausgebeburt des Teufels auf dem Mist von Linken, und Grünen Andersdenkenden gewachsen.

Andersdenkende? Was ist ein Andersdenkender?

„Oh Schreck, ich habe festgestellt, dass meine Frau anders denkt als ich. Ist sie nun eine Andersdenkende?“ schrieb Hans B. an den Blick-Ratgeber.

Ist dies ein Spiel zwischen den Gleichdenkenden und den Andersdenkenden? „Die Andersdenkenden scheinen Probleme im Team zu haben. Die Kommunikation scheitert an den verschiedenen Meinungen. Jeder denkt verschieden. Bei den Gleichdenkenden ist eine Harmonie zu verzeichnen. Weder Diskussionen noch Streit tritt in den Reihen der Gleichdenkenden auf.“

Missbrächliche Klagen? Ja genau, ohne die Antirassismus-Strafnorm hätte ich nie eine Klage gegen meinen Nachbar angestrengt, da dieser seine Hecke zu hoch hat wachsen lassen. Wie? Was? Verstösst jemand gegen ein Gesetz, wird er bestraft. Fahre ich zu schnell und werde erwischt, dann hat dies einen tieferen Sinn, als mir nur Geld aus der Tasche zu ziehen. Der Sinn, der wohl am klarsten sein sollte ist, dass es gegen das Gesetz verstösst! Wo bleibt denn die Logik Herr Mörgeli, Maurer, Rutz! Dann wäre das gesamte ZGB/OR und StGB eine Sammlung von Werkzeugen um Prozesse anzustrengen.

Nein nein, ein Gesetz hat nicht den Sinn, das Zusammenleben zu regeln und zu schützen. Es soll den Leuten, die dies gerne tun, die Möglichkeit bieten vor Gericht zu ziehen…was?

Maulkorb? Dann dürfte also jeder Herr Mörgeli öffentlich denunzieren. Schliesslich soll jeder sagen dürfen, was er denkt. Nehmen wir an, jemand lanciert eine Plakatkampagne in der gesamten Schweiz auf der zu lesen ist: „Herr Mörgelis grinsen nervt!“

Nun, nach der Logik der SVP darf diese Person diese Meinung frei und offen vertreten. Schliesslich will man keine Maulkörbe, oder? Es muss ja schliesslich darüber diskutiert werden können. Es soll schliesslich nicht Sache des Gerichtes sein, über Herrn Mörgelis Körperausdünstungen zu urteilen. Darüber hinaus führt sein Grinsen zwar nicht zu aussenpolitischen Spannungen, sondern zu ebensolchen in meinem Hinterkopf. Man sollte die Untersuchungen von Handystrahlung einstellen und stattdessen die Beeinträchtigung der Leistung bei den Menschen untersuchen, die unter dem Einfluss dieses Grinsen stehen. Wie gesagt, nur eine Meinung.

Schauen wir mal, was ohne dieses Gesetz so passieren kann. Ein Blick in eine fiktive Zukunft. Ein kleiner Mann mit Schnurrbart aus Österreich könnte eine Partei von Erfolg zu Erfolg führen und am Ende Bundesrat werden. Der Mann könnte die Auffassung vertreten, dass alle Andersdenkende (freie Definition), Linke, Behinderte, Homosexuelle und nicht Christen es nicht verdient haben zu leben. Er könnte alle seine Gegener in Viehtransporten in Lager schicken und diese dort alle umbringen. Leider fehlt uns dank der SVP das Gesetz um diesen Kerl vor Gericht zu bringen…Oh,nein, warte mal…das ist passiert!

„Hallo Deutschland im Jahre Dreiunddreissig, hier spricht die Schweiz!“

Christoph Mörgeli sieht die Strafnorm als Werkzeug der oben genannten Parteien, um nicht über die Einwanderungspolitik, Asyl- und Sozialmissbrauch, Ausländerkriminalität oder Islamismus diskurtieren zu müssen.

Wwwwie? Wwwas? Ach ja, stimmt. Als ich letzten Samstagabend mit einem Mitglied der Grünen über den Asylmissbrauch reden wollte, sagte diese Person nur: „Antirassismus-Strafnorm“ und schwieg. Ich war ausser mir.

Es bleiben Fragen. Was sind missbräuchliche Klagen? Was sind Grüne Andersdenkende? Was tut Herr Mörgeli gegen sein Grinsen?

DIE FREIE MEINUNGSÄUSSERUNG!

SCHREIBEN SIE IM KOMMENTAR IHRE FREIE MEINUNG ZU DEN FOLGENDEN PERSONEN!

Ueli Maurer
Ueli

Christoph Mörgeli
Christoph Mörgeli

Gregor Rutz
Gregor Rutz

Luzi Stamm
Luzi Stamm

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

November 12, 2006

10 Dinge die man nicht tut

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 10:46

1. sich beschweren, dass der Tee nicht stark genug sei, wenn dieser Polonium 210 verseucht
ist

2. die neu gewählte Bundespräsidentin warten lassen und sie damit erzürnen
(…im Jahre 1969 konnte die Menschheit live auf dem Mond dabei sein und 2006
klappt eine Schaltung von Zürich nach Bern nicht…)

3. Cumulus- und Superpunkte sammeln
(schon mal den ganzen Mist gesehen, die man mit den gesammelten Punkten er-
stehen kann? Ehrlich, wer benutzt schon den Milchschäumer im Handtaschenformat?)

4. Am Sonntag Weihnachtseinkäufe machen!

5. DJ Bobo an den Eurovision Song Contest schicken
(kaum denkbar, dass nochmal die hässlichste Fresse gewinnt)

6. Anruf-Quiz senden (3+, DSF, etc. Noch nie hatte ein Countdown so wenig Bedeutung)

7. In einem Song zu belehren, dass man kein Gangster sondern nur ein Junge
von der Strasse ist, wenn dies sowieso alle schon gewusst haben

8. SBB-Preise erhöhen

9. Ski Chellenge nur für den PC zu entwickeln

10. aus jedem Vorstellungsgespräch ein Assessment und eine TV-Sendung machen
(Glanz&Gloria sucht neuen Moderator, ich bin schlaflos)

Ueli Maurer am Apparat, grüäzi!

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 9:48

Ueli am Telefon

Liebe Mitmenschen, Patienten und alle anderen die ein Telefon besitzen,

Eines Abends arbeitete ich spät in meiner Praxis als das Telefon klingelte. Ich ging ran, da ich einen Politnotfall erwartete. Es stellte sich heraus, dass Ueli Maurer dran war. Von einem Tonband sprach er von Dingen, die nicht von dieser Erde sein konnten. Ich nahm das Gerede gar nicht richtig war. Magenkrämpfe überfielen mich. Am Boden liegend lauschte ich den Ausführungen und wähnte mich irgendwie an einem Konzert der Band Plüsch oder an einer Rolf Knie Vernissage Ich hörte irgendwie Musik aber trotzdem nicht richtig zu.

Es war furchtbar. Gefangen in der Zwickmühle von Schreck und Neugier. Sie fahren an einem Autounfall vorbei und wollen eigentlich gar nicht hinschauen, trotzdem schweift ihr Blick ungewollt über das Frack, das am Strassenrand steht. All die Polizei und eine Ambulanz…wie es wohl passiert ist? Ungefähr so fühlte ich mich an jenem Abend. Wie gelähmt, war es mir unmöglich den Hörer von mir zu legen. Hätte ich um Hilfe schreien sollen? Pfefferspray vielleicht? Weglaufen? Keine der Lösungen lagen mir in dem Augenblick nahe. Es war, als ob ich vom Moment an, als ich den Hörer abgehoben hatte, ich mich im Würgegriff befand. Ueli Maurer entblösste sich mir verbal…und ich hatte keine Chance wegzuhören…schrecklich.

Als das Tonband endlich endete, was mir wie eine Ewigkeit vorkam, hatte ich das dringende Bedürfnis zu duschen. Dies konnte nicht passiert sein. Oder doch?

Anscheinend habe die SVP diese Informationsverbreitung aus den U.S.A. kopiert, wie ich aus der Tagespresse später erfuhr. Aber sag mal! Mein lieber Mann! Hat denn keiner von denen selber ein Telefon?! Anrufe am Abend und von fremden Leuten…an was erinnert mich das schon wieder…Ach ja! Telefonverkäufer, Umfragen,…erfreuen ja sich allgemeiner Beliebtheit.

Glauben die denn, dass die Leute nach Feierabend nur so vor dem Telefon warten und sich fragen, warum den noch niemand von Cablecom angerufen hat um mitzuteilen, dass sie TVE und BBC wieder ins Programm aufgenommen hätten? (Ausser Stephanie Glaser) Geschweige denn auf Ueli Maurer.

So oder ähnlich muss es im Meeting der SVP-Werbeabteilung zu und her gegangen sein:

- „Komm wir suchen nach neuen Werbemethoden? Hast du eine Idee?“

- „Ja, komm wir versuchen die Leute direkt und Zuhause zu erreichen.“

- „Ja, aber wir machen wir das nur?“

- „Ich habs! Wir rufen sie ganz einfach am Abend Zuhause an. Dann sind die Leute empfänglich und reden gern mit fremden Anrufbeantwortern.

- „Das ist es! Es muss funktionieren. Schliesslich hören die Leute gern jemandem zu, den sie nicht kennen. Vor allem am Abend nach getaner Arbeit.“

- „Juhee, wir haben es! Ich freu mich so!“

- „Ich rufe sofort Ueli an, um ihm alles mitzuteilen. Nein, halt! Er ist sicher noch nicht im Bett. Ich warte besser noch bis 3:00 Uhr früh, dass er auch sicher schon schläft wenn ich anrufe!“

Ojojoj! Es ist ja gut, neue Konzepte auszuprobieren und man staune über Ueli Maurers Mut. Aber so?

Ach ja, gegen Magenkrämpfe und andere Beschwerden, die durch Anrufe von Ueli Maurer ausgelöst wurden helfen Kamillentee und ca. 15 Minuten Schlaf.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Der Redaktion bekannt…

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 7:58

Kennen Sie diese schweren Berichte von Schicksalsschlägen in Zeitungen, am Fernsehen oder Radio. Menschen mit richtigen Problemen äussern sich zu einem delikaten Thema. Es ist verständlich, dass diese Menschen ihre Identität nicht preisgeben wollen.

Nun ist es doch so, dass Menschen, die ein Problem von einem Zeitungsexperten beantwortet haben möchten, nicht ihre richtigen Namen unter die Frage setzen. Eheberatung im Blick beispielsweise. Liest man solche Fragen, so ist der Name der Person oft mit einem Stern * gekennzeichnet. Völlig von diesem Stern gefangen schaut man in der erklärenden Legende nach und erfährt, dass der Name von der Redaktion geändert wurde. Pures Staunen. Die Person heisst gar nicht wirklich T. aus F.

Was nun aber, wenn eine Person X aus Y eine Frage hat und diese an Blick sendet. Nun schreibt aber Röbi Müller aus Ägeri nicht Röbi Müller aus Ägeri, sondern um sich schützen Thomas aus Thalwil. Der Brief kommt in der Redaktion an und die nette Redaktion ändert den Namen auf ein Neues um die Person zu schützen. Es kann doch somit leicht passieren, dass aus Thomas aus Thalwil in der Redaktion wieder Röbi aus Ägeri wird, oder? Naja, oder zumindest Röbi M. aus A.

Erstaunend ist auch die Reaktion auf TV-Sendungen, in denen Menschen auftreten, die von Schicksalsschlägen berichten. Zur unerkenntlichkeit veränderte Gesichter, verzerrte Stimmen. Unten links auf dem TV-Schirm werden wir dann darauf hingewiesen, dass die Stimme verändert wurde. Gottseidank! Vielen Dank! Ich dachte schon, der nette Mann hätte ganz andere Probleme als nur Syphillis.

November 1, 2006

nomen est omen

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 12:56

Logo SVP

Auf der Homepage der SVP Zürich findet man unter „die Partei“ die Rubrik „häufige Fragen“(!). Unter dieser Rubrik steht die Frage: „kann man fristlos aus der SVP des Kantons Zürich austreten?“ Die Antwort ist zwar kurz aber nicht minder wertvoll. Sie lautet: Ja.

Dass man diese Frage unter „häufige Fragen“ findet, ist wohl nicht sehr beruhigend für die SVP Zürich. Wird das Angebot auch rege genutzt? Dies hängt vielleicht zusammen mit einer weitern Frage, die unter derselben Rubrik zu finden ist:

„Kann man als ausländischer Staatsangehöriger Mitglied der SVP des Kantons Zürich werden?“
Auch diese Frage wird nur mit einem kurzen „Ja“ beantwortet.

Klick auf häufige Fragen auf der Homepage der SVP Zürich:
häufige Fragen

Treten immer mehr Schweizer aus der SVP aus und immer mehr Ausländer ein? Überfremdung im Herzen der Schweiz? Wird die Schweizerische Volkspartei endlich zu einem Repräsentant des Volkes, das in der Schweiz lebt? Wird die SVP zur Partei der gemischten Kulturen?

Die Taktik scheint in diese Richtung zu gehen. Herr Blocher, Mörgeli und Maurer bemühen sich auf jeden Fall schon mal um ein gutes Verhältnis zur Türkei. Die Schweiz soll wohl eine Plattform für offene Diskussionen im Bereich „Tabuthema“ werden. Der „Speakerscorner“ der Welt sozusagen.

Ob auch der Tourismus so wieder anzieht? Vielleicht steht es in Ferienkatalogen in Zukunft folgendermassen geschrieben:

„Kommen Sie in die Schweiz! Legen Sie Ihren Maulkorb ab und reden offen! Ob sie nun einen Genozid oder sonstige Tabuthemen verleugnen wollen. Wir werden Sie weder unterbrechen noch am Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage zweifeln. Dies ist schliesslich die Aufgabe der Wissenschaft und nicht der Politik. Sollten Sie wider Erwarten dennoch Probleme mit der hiesigen Justiz bekommen, wird der Justizminister persönlich dafür sorgen, dass Ihnen kein Unrecht geschieht.“ „Die Schweiz – Das Land der freien Meinungsäusserung!“

Oktober 31, 2006

„Abzockereieieiei“

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 6:10

Abzockerei
Aus dem Blick vom 31.10.06

Der heutigen Ausgabe des Blicks ist zu entnehmen, dass sich Trybol-Chef Thomas Minder gegen die „Selbstbedienungs-Mentalität“ der Top-Manager engagiert und eine Volksinitative ins Leben gerufen hat. An und für sich eine sympatische Sache, die der 45-jährige anstrebt. Dass sich Top-Manager bereichern gefällt wohl niemandem, der nicht selber die Chance auf eine Kaderposition hat. Was auffällt ist doch der Wortlaut der Initiative:

„Volksinitiative gegen die Abzockerei“ …man lasse sich dieses verbale Filet mignon auf der Zunge zergehen. Ich glaube schon morgen werde ich die „Volksinitiative gegen den Filz“ lancieren. Diese fordert, dass da oben in Bern endlich mal aufgeräumt wird. Oder sollte ich doch eher die „Volksinitiative gegen den Schlendrian“ vorantreiben? Damit die Verwaltung mal vorwärts macht…“…gegen den Maulkorb“, „…gegen saufreche Jugendliche“,…

Senden Sie mir Ihre Ideen! Schreiben Sie im Kommentar Ihre Vorschläge! Ich werde den besten Vorschlag auswählen und zusammen mit dem Blick eine Initiative initiiren, die endlich mal Sinn macht!…“Ruedi bring mer no eis!“

Wichtig: Der Vorschlag muss mit „Volksinitiative gegen…“ beginnen. Im Anschluss daran dürfen sämtliche Anliegen, die Sie ansonsten nur am Stammtisch vorbringen, dazugefügt werden. Schliesslich meint Christoph Blocher, dass es ihm „Bauchweh“ bereitet, dass man über gewisse Themen nicht mal disskutieren darf. Und wir wollen doch nicht, dass Christoph Blocher Schmerzen leiden muss.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Oktober 24, 2006

Sexy Beni

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 3:52

Aus dem Blick vom 23.10.2006:Beni Thurnheer (57), unsere hierzulande bekannteste Showgrösse, bestätigt hingegen den Eindruck der diskreten Schweizer: «Ich hatte noch nie Probleme mit aufdringlichen Fans.»WAAAAASSS?! Beni hat keine Probleme mit aufdringlichen Fans?! Wie macht er das nur?! Kaum zu glauben…Pure Lust…beni

Free the Clowns

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 1:44

Soeben teilte der Sprecher von Cirkus Knie mit, dass sämtliche Clowns vom Zirkusgelände verschwunden seien. Man habe im Wohnwagen ein Bekennerschreiben der C.L.F. Clown Liberation Front gefunden. Diese prangert den Cirkus Knie an, Clowns nur zum Zweck der Erheiterung der zahlenden Kunden einzusetzen. Der Cirkus Knie schlage Kapital aus der natürlichen Fröhlichkeit der Clowns, heisst es weiter.Ausserdem wird in dem Bekennerschreiben die Vermutung laut, dass der Cirkus Knie mit der Kosmetikindustrie zusammenarbeite und die Clowns zu Testzwecken missbrauche. Auf unsere Anfrage hin, wieso man denn noch nie ungeschminkte Clowns im Programm gesehen habe, äusserte sich der Cirkus Knie nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass die C.L.F. einen Stein ins Rollen gebracht hat, der die Affären von Franco Knie mit Prinzessin Stephanie in den Schatten stellt.Aus Bern wird gemeldet, dass Nationalrat Ueli Maurer für kurze Zeit unauffindbar gewesen sei. Nun hat sich herausgestellt, dass er von der C.L.F. für kurze Zeit entführt worden war. Es scheint sich um eine Verwechslung gehandelt zu haben. Die C.L.F. teilt mit, dass man Maurer für einen Clown auf dem Weg zum Zirkus gehalten habe. Man hätte ihn aber aber gut behandelt und sofort wieder frei gelassen, als der Irrtum entdeckt worden sei.Die C.L.F. ruft ausserdem zu einem Boykott der Bilder von Rolf Knie auf. Rolf Knie zeigt sich wenig überrascht. Schon seit Beginn seiner Malerei, seien seine Bilder boykottiert worden. Die Vermutung, dass dahinter politsche Absichten steckten, hätte sich nun bestätigt.

A.L.F. 2

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 12:39

„Mami, Bapi,…wo isch s’Mörli jetzt?“Kennen Sie solche Fragen? Sie geraten in Erklärungsnotstand? Sie wissen nicht, wie Sie ihrem Kind den Tod des ach so geliebten Haustieres erklären sollen?Da habe ich genau die richtige Lösung für Sie!Sie können ab sofort ein vorgefertigtes Bekennerschreiben der A.L.F. bestellen. Sie müssen einzig ein Foto des Haustieres und frankiertes Rückantwortcouvert an A.L.F. senden. Innerhalb von einer Woche erhalten Sie ein Bekennerschreiben der A.L.F. mit dem Foto des Haustieres darauf, daß ihrem Kind erklärt, daß das Haustier entführt wurde. Ob das Kind dabei Trost findet, hat sich noch nicht erwiesen. Vorsicht! Zirkuskinder scheinen nicht darauf anzusprechen.

A.L.F. 1

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 11:57

Büsi verschwunden? Dann sind sie wahrscheinlich nur ein Tierquäler.Falls Sie ihre Katze, ihr Meerschweinchen oder ihr Zwergkaninchen vermissen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Es handelt sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um eine Aktion der A.L.F. Animal Liberation Front. In Kürze sollte sich ein Bekennerschreiben in ihrem Briefkasten auffinden, welches Sie als Tierquäler bezeichnet.

Oktober 20, 2006

TV-Gebühren gebührend empfangen, sagt die Teefrau am TV

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 1:03

„Höhere TV-Gebühren drohen“ heisst es heute im Tagblatt. Na dann drohen wir einfach zurück. Schon unsere Vorväter wurden von den höheren TV-Gebühren bedroht und sie wichen nicht zurück. Die Schweiz wäre nicht was sie heute ist, hätten wir uns jemals von den höheren TV-Gebühren beieindruckt gezeigt.Ein Gebührenforscher, der aus verschständlichen Gründen ungenannt bleiben will, hat sich über Jahre hinweg in die Gebührenszene eingeschlichen und unter beatchlichen Gefahren Nachforschungen betrieben. Nach seinen Aussagen, seien die höheren Gebühren die gefährlichsten. Es liege in ihrer Natur zu drohen. Es käme dabei nicht darauf an, um welche Spezies der Gebühren es sich handelte. Wichtig sei einzig die Tatsache, dass man sie als „höhere“ indentifizieren könne. Nur dann gehe wirklich eine Bedrohung von ihnen aus.Also, sollten Sie aus irgendwelchen Gründen auf drohende höhere TV-Gebühren stossen, lassen sie sich nicht beunruhigen. Dies ist völlig normal und ein paar Flüche sollten helfen, über die Angst der höheren TV-Gebühren hinwegzukommen.

Oktober 18, 2006

Kifferjugend 2

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 2:19

Szene aus dem Hypothekargeschäft einer Bank:

- „Hey, altä, mann!“
- „Hey, was bruchsch, mann?“
- „Hey, flüssigs,mann.“
- „Hey, für was, mann?“
- „Hey, zum mis Huus pimpä, mann.“
- „Hey, ales klar,mann. Hesch Sicherheitä, mann?“
- „Hey, klar, mann. Hesch gseh mit was das ich agrollt bin, mann?“
- „Hey, fättä Reifä wod do stüürsch, mann. Ales klar, mann.“
- „Hey, deal, mann?“
- „Hey, ja, mann!“
- „Hey, fätt, mann!“
- „Hey, Peace, mann.“

Kifferjugend

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 2:11

Szene aus der Mathestunde:

- „Hey du! Wiä weed bisch du scho, mann?“
- „Hey, I ha etz den scho dä ganz Shit fertig, mann.“
- „Hey, z’Krass, mann! Du flashisch eifach z’heavy wenns ums Zahlä kickä goht, mann.“
- „Hey, ja, mann!“
- „Hey, mann!“
- „Hey, wa, mann?“
- „Hey, Peace, mann.“

Bluthochdruck im Leutschenbach

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 1:27

3 PlusSF DRS
SendergegenSender

Wer heute das „20 minuten“ aufschlägt, kann auf Seite 7 lesen, dass das Schweizer Fernsehen den neuen Sender 3+ verklagt. Der Privatsender soll mit dem Logo „Junges Schweizer Fernsehen“ Zitat: „einen Vorteil erzielen, der nicht auf eigenen Leistungen beruht“.

Wie können die nur? So unschweizerisch das Kopieren doch ist! Wir, die unser Land vor Produktkopien aus dem asiatischen Raum schützen müssen, erleben nun genau dies vor unserer Haustüre…

Liebers Schweizer Fernsehen, (und ich meine das Original)

Schön, dass ihr für die Vorteile der eigenen Leistung einsteht. Was wäre nur, wenn jeder Sender einfach das machen würde, was einer vor ihm schon gemacht hat. Wo kämen wir da nur hin…

3+ könnte einfach eine Kopie der Sendung „Musicstar“ machen. …Nein warte mal…das machen die ja! Nur bei Ihnen heisst sie „Superstar“. So eine Frechheit! Da habt ihr euch so viel Mühe gemacht, das Konzept der Sendung aus den USA einzukaufen. Aus eigener Leistung sozusagen und 3+ macht es euch einfach nach…

Weitere eigene Leistung: Billige Serien aus den USA oder holländische Formate, wie
„die Nanny“ oder „Spin City“, „5gegen5″, „Deal or No Deal“, „der Gedankenjäger“, u.s.w.
Kommen dann noch ausgeklügelte Ideen wie die Sendung „al Dente“ oder „Glanz und Gloria“ dazu, ist mir nicht verständlich, warum ihr den Prozess gegen 3+ verlieren könntet. Schliesslich ist ja alles hart und in eigener Leistung erarbeitet.

Streicht den Satz „…Vorteil erzielen, der nicht auf eigenen Leistungen beruht“ aus der Anklageschrift“! Ihr habt nun mal nicht die beste eigene Formatestandfestigkeit und wir zeigen auch Verständnis für die Einnahme von quotenfördernden Mitteln. Wir nehmen auch fremdes Medienejakulat in den Mund; spucken es jedoch eher aus als das wir es schlucken.

Wie? Ihr meint eigentlich das Logo und nicht die Inhalte. Dann schaut mal die Logos der Sender Pro 7, BBC World, Premiere, DSF, RAI Due, Teleclub, France 2, EinsPlus, MCM und sicher noch vieler anderer Sendern an. Na? Fällt was auf?

Ihr habt es doch gar nicht nötig 3+ so viel Aufmerksamkeit zu schenken. 3+ übertrifft euch doch einzig und allein durch die Ausstrahlung von noch sinnloseren Programmen mit den einfallsreichen Namen „Quiz4Swiss“ oder „Swizzo Quizzo“. Atmet mal tief durch und lasst 3+ „quizzeln“.

Es doch auch beruhigend, dass die selben Leute, die auf 3+ bei „Superstar“ nicht das Zeug zum Sänger hatten, zu euch kommen um bei „Musicstar“ dann wirklich zu scheinen. (Danke an Andy Stadelmann von Seite 5 im 20 Minuten) Schlimmer wirds natürlich dann, wenn sie auch bei euch fehlschlagen und mit all ihren Fans zu „Dancestar“ mit Detlef D. Soost auf RTL2 weiterziehen. Oder wars SAT 1?

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Oktober 16, 2006

Word man, word!

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 2:57

Mann und Frau 1Mann und Frau 2

Neueste Statistiken zeigen, daß Frauen ca. 20 000 Wörter pro Tag reden und Männer
ca. 7 000 Wörter pro Tag. Als Mann nickt man zuerst innig und zeigt sich mit der Statistik völlig einverstanden. Ungefähr so erlebt es jeder Mann, der mit Frauen in Kontakt zu kommt.

Doch Aufgepasst! Diese Statistik ist falsch! Nun werden die nickenden Männer von vorher wohl denken, daß mehr Wörter auf Frauenseite zu rechnen sind. Nun, dies könnte durchaus möglich sein, ist jedoch nicht Objekt meiner Kritik. Ich muss etwas ausschweifen.

Folgende Zeilen sind ein kleiner Ausschnitt dessen, was ein Mann der in Koexistenz mit Frauen lebt zu hören bekommt:

Shopping hier, Schuhe da, die Freundin, der Hund der Freundin, das Auto der Freundin, der Hund unter dem Auto der Freundin, der neue Hund der Freundin, der neue Freund der Freundin, der neue Freund der Freundin mit einer anderen Freundin, der Ex der Freundin, heute fühlt sie sich dick, heute fühlt sie sich dünn, heute fühlt sie genau richtig, heute fühlt sie sich nicht in der Stimmung, heute fühlt sie sich in der Stimmung, heute war man ja nicht da, heute war man ja da, heute ist man fürsorglich, heute ist man aufdringlich, heute will sie mehr Freiheit, heute will sie mehr Geborgenheit, heute will sie einen Lover, heute will sie einen Vater, heute will sie Kinder, heute will sie nie welche, heute hört man nicht zu, heute hört man zu genau zu, heute sagt man nichts, heute war man zu still, heute ist die beste Freundin eingeladen, heute ist sie nicht mehr die beste Freundin, heute zieh ich aus, heute zieht sie ein, heute will sie wissen wie die Zukunft aussieht, heute lebt sie einfach in den Tag, heute weiß sie was sie will, heute weiß sie nicht was sie will, heute weiß sie was sie nicht will, heute weiß sie nicht was sie nicht will, ist sich aber dennoch nicht ganz sicher…

Mitgezählt? Schon genug? Müde? Es sind nur 214 Wörter! Fehlen also noch im Minimum 19′786 Wörter für diesen einen Tag von weiblicher Seite. Flechten wir einen Mann in einen Dialog mit den oben geäußerten weiblichen Zeilen ein so sagt er:

„ja“, „nein“, „ich verstehe“, „gut“, „hmmm“, „Entschuldigung“, „Klar hab ich gehört, was du eben gesagt hast“.

That’s it! 15 Wörter ohne das „hmmm“ und natürlich auch andere Laute wie „pffff“ oder heftiges Ausatmen zu zählen. Hinzu kommt eventuell noch das Vokabular, dass nötig ist um Bier zu bestellen und zu fluchen. Mehr sagt der Mann nicht. Kaum vorstellbar, wie ein Mann auf 7000 Wörter kommen soll.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

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