Dr. Klinken – hilft! doktorklinken@hotmail.com

Oktober 31, 2006

„Abzockereieieiei“

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 6:10

Abzockerei
Aus dem Blick vom 31.10.06

Der heutigen Ausgabe des Blicks ist zu entnehmen, dass sich Trybol-Chef Thomas Minder gegen die „Selbstbedienungs-Mentalität“ der Top-Manager engagiert und eine Volksinitative ins Leben gerufen hat. An und für sich eine sympatische Sache, die der 45-jährige anstrebt. Dass sich Top-Manager bereichern gefällt wohl niemandem, der nicht selber die Chance auf eine Kaderposition hat. Was auffällt ist doch der Wortlaut der Initiative:

„Volksinitiative gegen die Abzockerei“ …man lasse sich dieses verbale Filet mignon auf der Zunge zergehen. Ich glaube schon morgen werde ich die „Volksinitiative gegen den Filz“ lancieren. Diese fordert, dass da oben in Bern endlich mal aufgeräumt wird. Oder sollte ich doch eher die „Volksinitiative gegen den Schlendrian“ vorantreiben? Damit die Verwaltung mal vorwärts macht…“…gegen den Maulkorb“, „…gegen saufreche Jugendliche“,…

Senden Sie mir Ihre Ideen! Schreiben Sie im Kommentar Ihre Vorschläge! Ich werde den besten Vorschlag auswählen und zusammen mit dem Blick eine Initiative initiiren, die endlich mal Sinn macht!…“Ruedi bring mer no eis!“

Wichtig: Der Vorschlag muss mit „Volksinitiative gegen…“ beginnen. Im Anschluss daran dürfen sämtliche Anliegen, die Sie ansonsten nur am Stammtisch vorbringen, dazugefügt werden. Schliesslich meint Christoph Blocher, dass es ihm „Bauchweh“ bereitet, dass man über gewisse Themen nicht mal disskutieren darf. Und wir wollen doch nicht, dass Christoph Blocher Schmerzen leiden muss.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Oktober 24, 2006

Sexy Beni

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 3:52

Aus dem Blick vom 23.10.2006:Beni Thurnheer (57), unsere hierzulande bekannteste Showgrösse, bestätigt hingegen den Eindruck der diskreten Schweizer: «Ich hatte noch nie Probleme mit aufdringlichen Fans.»WAAAAASSS?! Beni hat keine Probleme mit aufdringlichen Fans?! Wie macht er das nur?! Kaum zu glauben…Pure Lust…beni

Free the Clowns

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 1:44

Soeben teilte der Sprecher von Cirkus Knie mit, dass sämtliche Clowns vom Zirkusgelände verschwunden seien. Man habe im Wohnwagen ein Bekennerschreiben der C.L.F. Clown Liberation Front gefunden. Diese prangert den Cirkus Knie an, Clowns nur zum Zweck der Erheiterung der zahlenden Kunden einzusetzen. Der Cirkus Knie schlage Kapital aus der natürlichen Fröhlichkeit der Clowns, heisst es weiter.Ausserdem wird in dem Bekennerschreiben die Vermutung laut, dass der Cirkus Knie mit der Kosmetikindustrie zusammenarbeite und die Clowns zu Testzwecken missbrauche. Auf unsere Anfrage hin, wieso man denn noch nie ungeschminkte Clowns im Programm gesehen habe, äusserte sich der Cirkus Knie nicht. Die Vermutung liegt nahe, dass die C.L.F. einen Stein ins Rollen gebracht hat, der die Affären von Franco Knie mit Prinzessin Stephanie in den Schatten stellt.Aus Bern wird gemeldet, dass Nationalrat Ueli Maurer für kurze Zeit unauffindbar gewesen sei. Nun hat sich herausgestellt, dass er von der C.L.F. für kurze Zeit entführt worden war. Es scheint sich um eine Verwechslung gehandelt zu haben. Die C.L.F. teilt mit, dass man Maurer für einen Clown auf dem Weg zum Zirkus gehalten habe. Man hätte ihn aber aber gut behandelt und sofort wieder frei gelassen, als der Irrtum entdeckt worden sei.Die C.L.F. ruft ausserdem zu einem Boykott der Bilder von Rolf Knie auf. Rolf Knie zeigt sich wenig überrascht. Schon seit Beginn seiner Malerei, seien seine Bilder boykottiert worden. Die Vermutung, dass dahinter politsche Absichten steckten, hätte sich nun bestätigt.

A.L.F. 2

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 12:39

„Mami, Bapi,…wo isch s’Mörli jetzt?“Kennen Sie solche Fragen? Sie geraten in Erklärungsnotstand? Sie wissen nicht, wie Sie ihrem Kind den Tod des ach so geliebten Haustieres erklären sollen?Da habe ich genau die richtige Lösung für Sie!Sie können ab sofort ein vorgefertigtes Bekennerschreiben der A.L.F. bestellen. Sie müssen einzig ein Foto des Haustieres und frankiertes Rückantwortcouvert an A.L.F. senden. Innerhalb von einer Woche erhalten Sie ein Bekennerschreiben der A.L.F. mit dem Foto des Haustieres darauf, daß ihrem Kind erklärt, daß das Haustier entführt wurde. Ob das Kind dabei Trost findet, hat sich noch nicht erwiesen. Vorsicht! Zirkuskinder scheinen nicht darauf anzusprechen.

A.L.F. 1

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 11:57

Büsi verschwunden? Dann sind sie wahrscheinlich nur ein Tierquäler.Falls Sie ihre Katze, ihr Meerschweinchen oder ihr Zwergkaninchen vermissen, brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen. Es handelt sich mit höchster Wahrscheinlichkeit um eine Aktion der A.L.F. Animal Liberation Front. In Kürze sollte sich ein Bekennerschreiben in ihrem Briefkasten auffinden, welches Sie als Tierquäler bezeichnet.

Oktober 20, 2006

TV-Gebühren gebührend empfangen, sagt die Teefrau am TV

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 1:03

„Höhere TV-Gebühren drohen“ heisst es heute im Tagblatt. Na dann drohen wir einfach zurück. Schon unsere Vorväter wurden von den höheren TV-Gebühren bedroht und sie wichen nicht zurück. Die Schweiz wäre nicht was sie heute ist, hätten wir uns jemals von den höheren TV-Gebühren beieindruckt gezeigt.Ein Gebührenforscher, der aus verschständlichen Gründen ungenannt bleiben will, hat sich über Jahre hinweg in die Gebührenszene eingeschlichen und unter beatchlichen Gefahren Nachforschungen betrieben. Nach seinen Aussagen, seien die höheren Gebühren die gefährlichsten. Es liege in ihrer Natur zu drohen. Es käme dabei nicht darauf an, um welche Spezies der Gebühren es sich handelte. Wichtig sei einzig die Tatsache, dass man sie als „höhere“ indentifizieren könne. Nur dann gehe wirklich eine Bedrohung von ihnen aus.Also, sollten Sie aus irgendwelchen Gründen auf drohende höhere TV-Gebühren stossen, lassen sie sich nicht beunruhigen. Dies ist völlig normal und ein paar Flüche sollten helfen, über die Angst der höheren TV-Gebühren hinwegzukommen.

Oktober 18, 2006

Kifferjugend 2

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 2:19

Szene aus dem Hypothekargeschäft einer Bank:

- „Hey, altä, mann!“
- „Hey, was bruchsch, mann?“
- „Hey, flüssigs,mann.“
- „Hey, für was, mann?“
- „Hey, zum mis Huus pimpä, mann.“
- „Hey, ales klar,mann. Hesch Sicherheitä, mann?“
- „Hey, klar, mann. Hesch gseh mit was das ich agrollt bin, mann?“
- „Hey, fättä Reifä wod do stüürsch, mann. Ales klar, mann.“
- „Hey, deal, mann?“
- „Hey, ja, mann!“
- „Hey, fätt, mann!“
- „Hey, Peace, mann.“

Kifferjugend

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 2:11

Szene aus der Mathestunde:

- „Hey du! Wiä weed bisch du scho, mann?“
- „Hey, I ha etz den scho dä ganz Shit fertig, mann.“
- „Hey, z’Krass, mann! Du flashisch eifach z’heavy wenns ums Zahlä kickä goht, mann.“
- „Hey, ja, mann!“
- „Hey, mann!“
- „Hey, wa, mann?“
- „Hey, Peace, mann.“

Bluthochdruck im Leutschenbach

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 1:27

3 PlusSF DRS
SendergegenSender

Wer heute das „20 minuten“ aufschlägt, kann auf Seite 7 lesen, dass das Schweizer Fernsehen den neuen Sender 3+ verklagt. Der Privatsender soll mit dem Logo „Junges Schweizer Fernsehen“ Zitat: „einen Vorteil erzielen, der nicht auf eigenen Leistungen beruht“.

Wie können die nur? So unschweizerisch das Kopieren doch ist! Wir, die unser Land vor Produktkopien aus dem asiatischen Raum schützen müssen, erleben nun genau dies vor unserer Haustüre…

Liebers Schweizer Fernsehen, (und ich meine das Original)

Schön, dass ihr für die Vorteile der eigenen Leistung einsteht. Was wäre nur, wenn jeder Sender einfach das machen würde, was einer vor ihm schon gemacht hat. Wo kämen wir da nur hin…

3+ könnte einfach eine Kopie der Sendung „Musicstar“ machen. …Nein warte mal…das machen die ja! Nur bei Ihnen heisst sie „Superstar“. So eine Frechheit! Da habt ihr euch so viel Mühe gemacht, das Konzept der Sendung aus den USA einzukaufen. Aus eigener Leistung sozusagen und 3+ macht es euch einfach nach…

Weitere eigene Leistung: Billige Serien aus den USA oder holländische Formate, wie
„die Nanny“ oder „Spin City“, „5gegen5″, „Deal or No Deal“, „der Gedankenjäger“, u.s.w.
Kommen dann noch ausgeklügelte Ideen wie die Sendung „al Dente“ oder „Glanz und Gloria“ dazu, ist mir nicht verständlich, warum ihr den Prozess gegen 3+ verlieren könntet. Schliesslich ist ja alles hart und in eigener Leistung erarbeitet.

Streicht den Satz „…Vorteil erzielen, der nicht auf eigenen Leistungen beruht“ aus der Anklageschrift“! Ihr habt nun mal nicht die beste eigene Formatestandfestigkeit und wir zeigen auch Verständnis für die Einnahme von quotenfördernden Mitteln. Wir nehmen auch fremdes Medienejakulat in den Mund; spucken es jedoch eher aus als das wir es schlucken.

Wie? Ihr meint eigentlich das Logo und nicht die Inhalte. Dann schaut mal die Logos der Sender Pro 7, BBC World, Premiere, DSF, RAI Due, Teleclub, France 2, EinsPlus, MCM und sicher noch vieler anderer Sendern an. Na? Fällt was auf?

Ihr habt es doch gar nicht nötig 3+ so viel Aufmerksamkeit zu schenken. 3+ übertrifft euch doch einzig und allein durch die Ausstrahlung von noch sinnloseren Programmen mit den einfallsreichen Namen „Quiz4Swiss“ oder „Swizzo Quizzo“. Atmet mal tief durch und lasst 3+ „quizzeln“.

Es doch auch beruhigend, dass die selben Leute, die auf 3+ bei „Superstar“ nicht das Zeug zum Sänger hatten, zu euch kommen um bei „Musicstar“ dann wirklich zu scheinen. (Danke an Andy Stadelmann von Seite 5 im 20 Minuten) Schlimmer wirds natürlich dann, wenn sie auch bei euch fehlschlagen und mit all ihren Fans zu „Dancestar“ mit Detlef D. Soost auf RTL2 weiterziehen. Oder wars SAT 1?

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Oktober 16, 2006

Word man, word!

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 2:57

Mann und Frau 1Mann und Frau 2

Neueste Statistiken zeigen, daß Frauen ca. 20 000 Wörter pro Tag reden und Männer
ca. 7 000 Wörter pro Tag. Als Mann nickt man zuerst innig und zeigt sich mit der Statistik völlig einverstanden. Ungefähr so erlebt es jeder Mann, der mit Frauen in Kontakt zu kommt.

Doch Aufgepasst! Diese Statistik ist falsch! Nun werden die nickenden Männer von vorher wohl denken, daß mehr Wörter auf Frauenseite zu rechnen sind. Nun, dies könnte durchaus möglich sein, ist jedoch nicht Objekt meiner Kritik. Ich muss etwas ausschweifen.

Folgende Zeilen sind ein kleiner Ausschnitt dessen, was ein Mann der in Koexistenz mit Frauen lebt zu hören bekommt:

Shopping hier, Schuhe da, die Freundin, der Hund der Freundin, das Auto der Freundin, der Hund unter dem Auto der Freundin, der neue Hund der Freundin, der neue Freund der Freundin, der neue Freund der Freundin mit einer anderen Freundin, der Ex der Freundin, heute fühlt sie sich dick, heute fühlt sie sich dünn, heute fühlt sie genau richtig, heute fühlt sie sich nicht in der Stimmung, heute fühlt sie sich in der Stimmung, heute war man ja nicht da, heute war man ja da, heute ist man fürsorglich, heute ist man aufdringlich, heute will sie mehr Freiheit, heute will sie mehr Geborgenheit, heute will sie einen Lover, heute will sie einen Vater, heute will sie Kinder, heute will sie nie welche, heute hört man nicht zu, heute hört man zu genau zu, heute sagt man nichts, heute war man zu still, heute ist die beste Freundin eingeladen, heute ist sie nicht mehr die beste Freundin, heute zieh ich aus, heute zieht sie ein, heute will sie wissen wie die Zukunft aussieht, heute lebt sie einfach in den Tag, heute weiß sie was sie will, heute weiß sie nicht was sie will, heute weiß sie was sie nicht will, heute weiß sie nicht was sie nicht will, ist sich aber dennoch nicht ganz sicher…

Mitgezählt? Schon genug? Müde? Es sind nur 214 Wörter! Fehlen also noch im Minimum 19′786 Wörter für diesen einen Tag von weiblicher Seite. Flechten wir einen Mann in einen Dialog mit den oben geäußerten weiblichen Zeilen ein so sagt er:

„ja“, „nein“, „ich verstehe“, „gut“, „hmmm“, „Entschuldigung“, „Klar hab ich gehört, was du eben gesagt hast“.

That’s it! 15 Wörter ohne das „hmmm“ und natürlich auch andere Laute wie „pffff“ oder heftiges Ausatmen zu zählen. Hinzu kommt eventuell noch das Vokabular, dass nötig ist um Bier zu bestellen und zu fluchen. Mehr sagt der Mann nicht. Kaum vorstellbar, wie ein Mann auf 7000 Wörter kommen soll.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Maskottchen nach Mass: Euro 08

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 2:08

Endlich ist es soweit! Die Schweiz und Österreich haben endlich Maskottchen für die Euro 08.

Trix und Flix

Die NZZ Online titelte: „Die Euro 08 hat zwei Gesichter.“ Von Gesichtern kann wohl kaum die Rede sein. Halb bedeckt von zackigen Mützen sieht man jeweils nur zwei halbe Gesichter. Dies ergibt zusammen ein Gesicht. Ich weiss nicht wie es Ihnen als Leser geht, aber ich fühle mich beim Anblick dieser Typen genötigt, an zwei Comichelden zu denken… Doch nur welche? …Tom und Jerry…nein. …Spongebob und Patrick…nein. …Homer und Marge…nein…

Es gab sogar eine Abstimmung, die den Fussballfan, Euro 08-Verantwortlichen oder Warner Bros.-Liebhaber zum Auswählen der Namen einlud. Auf eine solche Auswahl von Namen zu kommen muss ein riesiger Aufwand von …6 Minuten gewesen sein:

1. Zagi & Zigi

2. Flitz & Bitz

3. Trix & Flix

Auf uefa.com ist nun das Abstimmungsresultat veröffentlicht. Der Gewinner ist Trix und Flix. Wohl noch aus der Zeit, als Sennen von Alp zu Alp miteinander jodelnd kommunizierten. Typische Namen für unsere Alpenländer.

Anhänger der Namen Zagi & Zigi haben Demonstrationen angekündigt, wogegen das Flitz & Bitz-Komitee seine Auflösung bekannt gab.

Vom Schweizer Fernsehen SF war zu erfahren, dass man eine Arena dazu geplant hatte, Blochers Türkeireise jedoch dazwischen kam.

Gewusst?

Knapp verpaßt aber gut im Rennen lagen die Maskottchen Christoph und Jörg. Das Komitee hat aber auf Grund der Teilnahme anderer Länder entschieden, daß es besser wäre diese nicht zu nehmen. Ob Christoph und Jörg ebenfalls aus der Feder von Warner Bros. stammen, war nicht zu erfahren.

Chrstoph und Jörg

Christoph BlocherHaider

Freudliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Oktober 10, 2006

Der Fall Stamm

Gespeichert unter: News — doktorklinken @ 10:44

Guten Tag meine Damen und Herren,

Zur Erhaltung Ihrer Gesundheit, muss ich Ihnen den folgenden Fall darlegen:

„Wir hätten nie gedacht, daß es soweit kommt!“ Dies Luzi Stamms Aussage zur Feststellung von Hansjörg Fehr, daß er für das Anti-Rassismusgesetz gestimmt hatte.

Auf die Frage des Moderator Urs Leuthard, was beim Antirassismusgesetz nicht funktioniere: „Es funktioniert insofern nicht, weil eine Zwietracht zwischen zwei Staaten herrscht. Es ist nicht normal, dass auf Grund eines Vorfalles, der sich vor 90 Jahren ereignete, Bundesräte der Schweiz aus Staatbesuchen in die Türkei ausgeladen werden. Das war nie der Zweck des Antirassismusgesetzes.“

– Dies sind original Aussagen aus der Sendung Arena des Schweizer Fernsehens SF von Freitag, 6.10.2006

Na dann Herr Stamm! Dann sollten wir wohl alle Gesetze so anpassen, daß sich auch sicher kein anderer Staat daran stört. Es bleibt festzuhalten, daß kein Gesetz den Zweck haben darf, daß Bundesräte aus Staatsbesuchen ausgeladen werden. Wo bleibt die Neutralität, Herr Stamm? Die viel zitierte Souveränität?

Luzi Stamm

Die Folgen:

Heerscharen von angezeigten und verurteilten Kiffern und Kleinkriminellen, Einbrechern, Gewalttätern, Steuerhinterziehern, u.v.m., wenden sich an die SVP Zentrale mit Bitten an Luzi Stamm, sich für sie einzusetzen. Sie hätten nie gedacht, daß das Betäubungsmittel- und all die anderen Gesetze je anwendet würden.

Ob sich Luzi Stamm ihrer annimmt ist noch unklar. Er wird sich aller Voraussicht nach an Christoph Blocher wenden, der wohl in absehbarer Zeit wieder die in die Türkei reisen wird, um entsprechende Gesetze von dort aus zu kritisieren.

Auf der anderen Seite machen sich diverse kriminelle Türken auf den Weg in die Schweiz, da sie sich ihrer sicher wähnen den Schutz von Christoph Blocher zu haben. Er wird sie schon rauspauken. Alles was es braucht, ist die Frage eines Türkischen Ministers, warum die denn verhaftet bzw. angezeigt wurden.

Aus der SVP Zentrale hört man, dass laut darüber nachgedacht werde, bei Länderspielen gegen die Türkei, für Türkei einen Vorsprung von mindestens drei Toren zu verlangen. Eine entsprechende Unterschriftensammlung sei lanciert. Es gehe schließlich um das angespannte Verhältnis Schweiz – Türkei.

Vom Flughafen Atatürk in Istanbul erreichen uns Berichte, wonach sich mehrere Schweizer Parlamentarier vor dem Zoll aufhalten und auf eine schnelle Abfertigung hoffen sollen. Diese Hoffnung scheint jedoch nicht allzu bald Realität zu werden und sie wähnten sich an gleicher Stelle wie Köbi Kuhn vor nicht allzu langer Zeit. Weiter wird berichtet, daß die Parlamentarier Aktenkoffer voller Gesetze dabei hätten, um von der Türkei aus just diese zu kritisieren. Die langen Wartezeiten würden überbrückt mit dem Lesen von alten „Frei ich ficke ihre Mutter“ Plakaten oder mit dem Blättern in Wörterbüchern Deutsch-Türkisch unter „Entschuldigung“, „schlecht“, „Gesetz“, „bald“ und „ändern“, sei beobachtet worden.

Viele der Parlamentarier hätten am Zoll betont, daß eigentlich die Türkei hätte an die WM reisen müssen. Streller, Barnetta, Cabanas und Co. möge man sowieso nicht; von irgendwelchen Straffstößen sei die Rede gewesen. Auch der Verkauf von „Die Schweiz ist Schweiß“ T-Shirts laufe bestens. Die Absicht dahinter scheint ebenfalls die Verbesserung des Verhältnisses Schweiz – Türkei. Man munkelt, daß man lieber in Ankara statt in Flims die Herbstsession abgehalten hätte. Dies nicht nur wegen des billigeren Mineralwassers.

Die Türkei meldet gleichzeitig, daß der Tourismus wieder anziehe und man stelle sich auf die vielen Parlamentarier entsprechend ein. So würden vorgedruckte Lückentexte in türkischer Sprache verteilt, die nur noch mit Gesetzesartikeln ergänzt werden müßten, welche man für unnötig halte. Die Anträge für eine türkische Staatsangehörigkeit hätten sich mehr als verdoppelt. Kriminellen Schweizer versuchten offenbar, die Gunst der Stunde auszunutzen. Ob sich der Vorsteher des Justizdepartements für alle Neu-Türken einsetzen kann steht noch offen.

Wir verbleiben und warten ab.

Freundliche Grüsse

Ihr Dr. Klinken

Der Moritz-Leuenberger-Rhetorikkurs

Gespeichert unter: Behandlung — doktorklinken @ 10:18

Guten Tag meine Damen und Herren,

Fühlen Sie sich oft unverstanden? Sie bringen Ihre Message einfach nicht rüber? Zuhörer wenden sich von Ihnen ab? Sie werden nie gebeten eine Rede zu halten?

Es gibt Hilfe! Mit dem Moritz-Leuenberger-Rhetorikkurs haben auch Sie die Möglichkeit, sich wie ein Bundespräsident zu fühlen!

Versuchen Sie sich selber an der zungenbrechenden, spitzfindigen, ausgeklügelten und fast schon musikalischen Rhetorik von Bundespräsident Moritz Leuenberger! Der Übergang von Sprache zu Kunst verfliesst und wird als einziges Meisterwerk wiedergegeben. Probieren sie es selber! Verzweifeln sie jedoch nicht, falls dies nicht auf Anhieb gelingt. Herr S.Schmid, Bundeshaus-West, 3000 Bern berichtet: „Ich..ähhh…bin immmer noch dabei..ähhh…die Technik zu…ähh…verbessern. Mein Übungssatz lautet: „Ich fahre Ski…“

Der Moritz-Leuenberger-Rhetorikkurs:

der-moritz.doc

Oktober 9, 2006

Lustiges von Playmobil

Gespeichert unter: Lustiges fürs Wartezimmer — doktorklinken @ 2:37

Guten Tag meine Damen und Herren,

Auf der Suche nach adäquater Literatur für mein Wartezimmer bin ich über folgende Produkte gestolpert…die Marke Playmobil hat bekannterweise verschiedene Themenbezogene Szenerien und Figuren.

Kleine Auswahl

1. Modernes Leben Nr. 1: Sie im Hauswirtschaftsraum…

Modernes Leben

2. Modernes Leben Nr. 2: Er im Wohnzimmer mit Zeitung und die Glotze läuft…

Er

Soviel von Playmobil zu „Modernes Leben“.

Unter „Klinik“ ist folgendes Produkt zu finden…

„Baby-Notärztin mit Inkubator“ Man beachte die Frühgeburt im Inkubator (danke Playmobil, wusste wirklich nicht wie das Ding heitsst). Ganz schön fröhlich für eine Notfallsituation.

Weiter lege man sein Augenmerk auf das exzentrische Make-Up der Ärztin.

These Nr. 1: So dringend war es doch nicht und sie hatte genügend Zeit sich das Gesicht zuzupflastern.

These Nr. 2: Sie kam so zur Arbeit, in der Hoffnung einen aufgebrachten, alleinerziehenden Vater im Einsatz zu treffen und zu einem Date einzuladen.

These Nr. 3: Sie arbeitet nur 50% als Baby-Notärztin. Als der Pager surrte, war sie wohl gerade bei ihrem Zweitjob. Für welche Arbeiten, dass eine Frau so viel Make-Up braucht, dürfen sie sich selber denken.

These Nr. 4: Sie ist gar keine Baby-Notärztin! Sondern ein Baby-Notarzt, der gelegentlich im Varieté La lumière als Madame DuValle auftritt.

These Nr. 5: Die Gleichstellung der Frau in der Baby-Notarzt-Branche funktioniert nur, wenn sie gut aussieht und nett lächelt.

Klinik

Nun wagt sich Playmobil doch tatsächlich an das Thema Religion. Eiskalt und ohne einen Gedanken an Karikaturenstreit gibt Playmobil eine Nonne mit Bibel oder Gesangsbuch heraus. Nicht eine ältere nette „Schwester“. Oh nein, ein nettes Mädchen, dass sich wohl bereits sehr jung entschieden hat ins Kloster zu gehen. Die Frage ist doch nur: Wann bekommen wir den Playmobil-Imam, den Playmobil-Rabbi, Buddha,…?

Playmobil Nonne

Der Selbsttest zur C.Mörgeli-Krankheit

Gespeichert unter: Selbsttest — doktorklinken @ 1:19

Liebe Damen und Herren,Hier finden Sie den Selbsttest zur C.Mörgeli-Krankheit. Fixieren sie Ihren Blick auf das folgende Bild und achten Sie darauf, wie und ob sie darauf reagieren. Die Symptome können sofort oder erst nach einer Weile auftreten. Manchmal erst nach Jahren.Tipp: Setzen Sie sich zum Selbsttest hin und stellen sie einen Eimer in die Nähe. Schicken Sie andere Personen aus dem Raum und versichern Sie Ihren Computer.Dr. Klinken übernimmt keine Haftung für eventuelle Schäden!Der Test ist freiwillig und nicht allzu ernst zu nehmen.mörgeli

Diagnose: die C.Mörgeli-Krankheit

Gespeichert unter: Krankheiten — doktorklinken @ 1:12

Guten Tag meine Damen und Herren,Seit Freitag Abend werde ich überschwemmt von Hilferufen aus der gesamten Deutschschweiz. Viele tausend Menschen scheinen von einer Krankheit betroffen zu sein, die sich schneller, jedoch nicht weiter als die Vogelgrippe ausbreitet. Der Aktionsradius der Krankheit scheint auf die Deutschschweiz, insbesondere auf das Sendegebiet des Schweizer Fernsehens SF zu beschränken. Die Hilfesuchenden berichten alle von den gleichen Symptomen. Der Krankheitsverlauf scheint immer demselben Muster zu folgen:1. starker Drang zu erbrechen2. Aufsteigende Wut3. die Wut entwickelt sich zu einem Hass (gelegentlich wird dabei von einem dummen Grinsen gesprochen)4. starker Drang etwas zu zerstören (es wird mehrheitlich von geworfenen Fernbedienungen gesprochen)5. unkontrollierbare Flüche6. Resignation und Verdrängung der oben genannten Symptomen7. Ausfüllen eines (wenn auch mentalen) Wahlzettels zur inneren BeruhigungIch habe mich ins Arkiv gestürzt, Geschichtsbücher durchgewälzt, Kollegen befragt, etc. Es gab nur eine mögliche Ursache zu all dem sprichwörtlichen Übel: Die C. Mörgeli-Krankheit!Nachforschungen ergaben, dass sämtliche Patienten den Konsum der am Freitag ausgestrahlten Sendung „Arena“ des Schweizer Fernsehens gemeinsam hatten. In dieser Sendung war vermehrt das Gesicht und die Stimme von Nationalrat Christoph Mörgeli wahrzunehmen. Meine Tests ergaben ein eindeutiges Resultat. In meiner Praxis legte ich den Patienten Fotos von C. Mörgeli vor und die Reaktion war eindeutig. Im Anschluss spielte ich ihnen ein Tape mit der Stimme von C. Mörgeli vor und das Resultat war das gleiche. Die Tests mit andern Personen, die in der Sendung Arena waren, zeigte keine oder nur sehr abgeschwächt dieselben Symptome. Christoph Mörgeli am nächsten kam der Nationalrat Luzi Stamm und fast keine aber immernoch messbare Symptome verursachten Bilder und Stimme von Moderator Urs Leuthard.Die Behandlung scheint sehr simpel und wurde mir von Patienten empfohlen, die eine erfolgreiche Therapie hinter sich hatten. Es gilt, sich immer wieder bildlich vorzustellen, wie man einen Wahlzettel ausfüllt, auf den man NICHT den Namen Christoph Mörgeli, oder als passende Alternative die drei Buchstaben S, V und P, schreibt. Es hilft ebenfalls, wenn das Umfeld des Patienten dies ebenfalls so macht. Ist ein Patient mit der C.Mörgeli-Krankheit, in einem Umfeld, dass sich Wahlzettel MIT dem Namen Christoph Mörgeli darauf vorstellt, besteht die Gefahr von Isolation und allen den bereits erwähnten Symptomen.Helfen sie mit! Kennen sie jemanden der in Ihrem Umfeld an dieser Krankheit leidet? Geben sie dieser Person eine Umarmung und die Gewissheit, dass die Krankheit heilbar ist.Sind sie selber davon betroffen? Dann ist vom Kosum von TV-Shows mit eventuellem politischem Inhalt oder das Lesen gewisser Kolumnen zu unterlassen.P.S. Machen sie den Selbsttest! Sind sie krank oder nicht?Viel Erfolg!Freundliche GrüsseIhr Dr. Klinken

„Wär isch als nögschts dra?“ Doktor Klinken erwartet sie.

Gespeichert unter: Über mich — doktorklinken @ 12:02

Guten Tag meine Damen und Herren,Mein Name ist Doktor Martin Klinken. Ich bin für sie da. Mein Spezialgebiet ist die Behandlung von akuter Politübelkeit; wobei ich Ihnen auch weitere Ratschläge, Tipps und Empfehlungen mit auf den Weg geben werde. Es kann sein, dass sie sich an Beiträgen anstossen oder stören. In dem Fall schreiben Sie an doktorklinken@hotmail.com.Freundliche GrüsseIhr Dr. Klinken tökti

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